News

views-view.html.twig
Bauwagen des Schauspiel Kölns unter der Mülheimer Brücke. Foto: Eva Rusch

Stadt von der anderen Seite sehen

Köln-Mülheim als Labor des Schauspiel Köln

Die Veranstaltungsreihe des Schauspiel Köln widmet sich der Fragestellung von gesellschaftlicher Relevanz und Theaterarbeit. Köln-Mülheim ist in den Augen des Intendanten Stefan Bachmann ein lohnendes Labor zur Betrachtung von Stadtentwicklung. Und in der Tat ist Mülheim im Umbruch und hat Dank seiner Geschichte einiges an interessanten soziokulturellen Betrachtungen zu bieten: Religiöse Toleranz versus Kölnischem Kolonialismus, Industrie und Postindustrie, Strukturwandel, Migration, Gentrifizierung.

In der Theatralen Konferenz »Stadt und Theater Denken« am 25. November 2016 trafen sich internationale Theaterfachleute und Stadtplaner im Mülheimer Carlswerk. Sebastian Brünger (Kulturstiftung des Bundes), Christian Hampe (Utopiastadt Wuppertal), Ivo Kuyl (ehem. Künstlerischer Leiter des Königlichen Theaters Brüssel), Kully Thiarai (Künstlerische Leiterin des National Theatre Wales) und Renée Tribble (Renée Tribble, Stadtplanerin | PlanBude Hamburg) lieferten Einblicke in ihre Arbeit an der Schnittstelle von Stadt und Theater.

Das vielfältige Programm »Stadt von der anderen Seite sehen« läuft noch bis Mitte 2017. Neben der internationalen Vernetzung des Schauspiel Köln mit ähnlichen Initiativen sucht das Schauspiel die Nähe zu Kölnern und Mülheimern. Eine Dependance in Form eines Bauwagens wurde unter der Mülheimer Brücke eingerichtet und wandert im Januar 2017 zum Wiener Platz. Damit möchte das Schauspiel Köln noch deutlicher auf die Bevölkerung zugehen und im öffentlichen Raum präsent sein. Vom 24. Juni bis 2. Juli 2017 wird das Programm alle begonnen Prozesse und Projekte in einem »Grande Finale« auf dem Festplatz an der Mülheimer Brücke zum Abschluss bringen.

Das ganze Programm finden Sie hier >