Die Herausforderung

Städte, Verbände, Kommunen, gemeinnützige Vereine und Träger von Quartiersmanagement bemühen sich heutzutage intensiv darum nicht nur Zielgruppen in wohlhabenderen Teilen der Bevölkerung zu erreichen, sondern vor allem auch in Bevölkerungsschichten, die weniger gut situiert sind in Bezug auf ihr finanzielles, soziales und kulturelles Kapital. Gerade diese Gruppen sind es ja, die durch gemeinnützige Projekte aktiviert und eingebunden werden sollen. Die Herausforderung ist es, diese Menschen tatsächlich zu erreichen. 

Direkte Wege

Kommunikationskampagnen zur Aktivierung von Bewohner*innen laufen heute über professionelles Design von Plakaten und Flyern, über Internetauftritte und in den sozialen Medien. Doch dies darf nur ein Teil der Aktivitäten zur effektiven Ansprache sein. Denn diese Kommunikationsmedien erreichen die anvisierten Zielgruppen nicht ausreichend. Die Ansprache muss »direkt« werden.

 

Hier funktioniert Kommunikation auf andere Art und Weise, nämlich über den direkten verbalen Austausch zwischen Nachbarn oder beim Einkauf, über Klatsch und Tratsch an der Bushaltestelle, beim Ausführen des Hundes auf der Straße, oder an anderen Begegnungsräumen, wie zum Beispiel Kulturcafés, Kneipen oder auf dem Spielplatz. 

Die Rolle von Netzwerken

Auch diese Art der Kommunikation basiert somit auf der Existenz sozialer Netzwerke. Allerdings ist hier nicht von Facebook oder Twitter die Rede, sondern von Netzwerken, die sich über Jahre hinweg in räumlich begrenzten Gebieten zwischen bestimmten ortsansässigen Menschen gebildet und gefestigt haben. Um Teil dieser Netzwerke zu sein bedarf es nicht nur einer ganz konkreten sozialen Kompetenz, sondern auch eines sehr spezifischen Habitus. Anders ausgedrückt, man muss nicht nur eine bestimmte Sprache und Ausdrucksweise mitbringen und die kommunikativen Codes beherrschen, die in dem Netzwerk erforderlich sind, um verstanden zu werden und glaubwürdig zu erscheinen. Man muss auch so aussehen, sich so verhalten, eine bestimmte Haltung zum Ausdruck bringen. 

Wir realisieren unvergessliche Mitmachaktionen
im Quartier.

Zum Beispiel für das Quartiersmanagement »STARKE VEEDEL – STARKES KÖLN«.

Unsere Herangehensweise

Diese Formen der Kommunikation fassen wir unter dem Begriff »Sozialkommunikation« zusammen. Ein Verständnis dieser speziellen Form von Kommunikation ist essentiell für den Erfolg jeglicher Bemühungen Menschen anzusprechen und für die aktive Teilnahme an Projekten zu animieren, die auf die Inklusion und Einbindung aller Bevölkerungsschichten abzielen. 

icon hat sich auf das Gebiet der Sozialkommunikation spezialisiert und bietet zielgruppengerechte Kommunikationskonzepte in den jeweiligen Projektgebieten an. Wir analysieren, konzipieren und führen mit von uns geschulten Mulitplikator*innen passgenaue und nachhaltige Aktionen aus. Zudem beraten wir Kommunen und Institutionen und bieten Coachings sowie Workshops an, rund um das Thema Sozialkommunikation.

Unsere Referenzen

Ein Beispiel für die erfolgreiche Anwendung sozialkommunikativer Ansätze und Aktionen ist das Projekt »Hallo Nachbar, Danke schön«, welches vom Umwelt- und Verbraucherschutzamt der Stadt Köln in Kooperation mit icon durchgeführt wird. Ziel dieses Projektes ist die Förderung und Aktivierung von bürgerlichem Engagement in der Bewohnerschaft in Köln-Mülheim, damit sich die Menschen dort verstärkt um ein sauberes Lebensumfeld und die Vermeidung von Müll kümmern. Neben einem professionellem Webauftritt setzt »Hallo Nachbar« vor allem auf die persönliche Ansprache vor Ort, die Einbindung von lokalen Akteuren, Vereinen und Multiplikator*innen, sowie nachbarschaftliche kreative Aktionen, mit denen die Themen Müllvermeidung und lebenswerteres Umfeld leicht verständlich verknüpft werden. 


Beispielhafte Projekte:

Beratung

Konzeption

Projektmanagement

Aktionen

Coachings

Workshops

Kommunen

Verbände

Sozialunternehmen

Vereine

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