Partizipative Workshop-Präsentation im Freien am Genovevahof: Eine Moderatorin zeigt einer sitzenden Gruppe ein handgezeichnetes Quartiersbild, im Hintergrund graffitibemalte Hauswände bei Sonnenschein.

LETZE NEWS

Ein Kreativworkshop mit der Artfactory AG am Genovevagymnasium

Köln-Mülheim, Juni 2026

„Dürfen wir hier überhaupt was bemalen?" Diese Frage kam beim Workshop im Genovevahof besonders schnell auf. Die Antwort: Ja – wir sind von der Stadt Köln beauftragt, gemeinsam mit euch genau hier zu wirken. In diesem kurzen Wortwechsel steckt für uns der eigentliche Kern dieser Arbeit.

An einem Nachmittag wurde der Genovevahof zur offenen Werkstatt unter freiem Himmel. Gemeinsam mit der Artfactory AG – der Kunst-AG im Offenen Ganztag am Genovevagymnasium, einem Angebot der Katholischen Jugendagentur Köln (kja) – haben wir zwei Dinge unter einen Hut gebracht: den Abschluss eines Banner-Projekts und den Auftakt für die Gestaltung des Pavillons.

Vom Entwurf in den Druck

Zum Start haben die Kinder ihren Bannerentwurf noch einmal gemeinsam angeschaut, bewertet und letzte Korrekturwünsche gesammelt. Der Banner macht im Hof sichtbar, worum es im Genovevahof geht: ein freundlicher Ort für alle – und ein klarer Appell für mehr Sauberkeit und Ordnung. Der Entwurf ist abgesegnet, geht in Druck und wird am Zaun auf dem Hof aufgehängt. Damit ist der Banner-Workshop abgeschlossen.

Inspiration aus der Kunstgeschichte

Danach ging es einen Schritt weiter: Wir haben über die Pavillongestaltung gesprochen und uns Inspiration aus der Kunstgeschichte geholt – von Säulen und Ornamenten bis zu Mustern, die sich gut als wiederholbarer Fries eignen. Anschließend wurde es praktisch: Die Kinder haben konkrete Motive entwickelt, die sich direkt als Schablonen (Stencils) umsetzen lassen – Pflanzen, Tiere und Menschen.

Im nächsten Schritt werden die ausgewählten Formen mit Fassadenfarbe auf die Betonsäulen gebracht. Dann wandern die Ideen von Papier auf Beton, und der Pavillon bekommt Stück für Stück ein neues, freundliches Gesicht.

Partizipative Workshop-Präsentation im Freien am Genovevahof: Eine Moderatorin zeigt einer sitzenden Gruppe ein handgezeichnetes Quartiersbild, im Hintergrund graffitibemalte Hauswände bei Sonnenschein.

Warum das wirkt: Beteiligung im öffentlichen Raum

Uns geht es um mehr als einen schöneren Pavillon. Wir wollen Kindern echte Gelegenheiten geben, sich im öffentlichen Raum zu präsentieren und ihn aktiv mitzugestalten. Die Forschung zur Kulturellen Bildung beschreibt, warum das so wirksam ist.

Durch das gemeinsame Entwickeln und Umsetzen künstlerischer Interventionen eignen sich junge Menschen öffentliche Räume an und deuten sie als Gestaltungsräume um – Räume, in denen Kinder und Jugendliche sonst oft kaum sichtbar sind (vgl. Aqra/Huber, Making Art, Taking Part!, Universität Salzburg). Und die Beteiligung an gestalterischen Entscheidungsprozessen trägt in hohem Maße zur Selbstwirksamkeit von Kindern bei und fördert damit Resilienz und Wohlbefinden (vgl. Ballaschk & Anders 2020; Hansen, Knauer & Sturzenhecker 2011).

Genau das beobachten wir vor Ort: Die Kinder gestalten nicht nach Vorgabe. Sie formulieren eigene Botschaften, treffen Entscheidungen und entwickeln ihre Motive gemeinsam weiter. Diese Mischung aus Struktur und Freiheit ist der Kern dessen, was wir bei icon unter partizipativer Gestaltung verstehen.

icon riso love: ein Format für partizipative Kreativ-Workshops

Solche Workshops zu konzipieren und zu realisieren, gehört zu unseren Kernkompetenzen. Mit icon riso love haben wir dafür ein eigenes Format entwickelt: partizipative Kreativ-Workshops, die Beteiligung sichtbar machen – als Banner, als Risodruck, als Gestaltung im öffentlichen Raum.

Mehr dazu: icon riso love – Kreativ-Workshops, die Beteiligung sichtbar machen

Ein Projekt im Rahmen von „Hallo Nachbar, DANKE SCHÖN", einer Maßnahme des Umwelt- und Verbraucherschutzamtes der Stadt Köln, umgesetzt von icon Kommunikation für Kultur und Wirtschaft GmbH gemeinsam mit der Artfactory AG des Genovevagymnasiums (kja Köln).

Partizipative Workshop-Präsentation im Freien am Genovevahof: Eine Moderatorin zeigt einer sitzenden Gruppe ein handgezeichnetes Quartiersbild, im Hintergrund graffitibemalte Hauswände bei Sonnenschein.

LETZE NEWS

Ein Kreativworkshop mit der Artfactory AG am Genovevagymnasium

Köln-Mülheim, Juni 2026

„Dürfen wir hier überhaupt was bemalen?" Diese Frage kam beim Workshop im Genovevahof besonders schnell auf. Die Antwort: Ja – wir sind von der Stadt Köln beauftragt, gemeinsam mit euch genau hier zu wirken. In diesem kurzen Wortwechsel steckt für uns der eigentliche Kern dieser Arbeit.

An einem Nachmittag wurde der Genovevahof zur offenen Werkstatt unter freiem Himmel. Gemeinsam mit der Artfactory AG – der Kunst-AG im Offenen Ganztag am Genovevagymnasium, einem Angebot der Katholischen Jugendagentur Köln (kja) – haben wir zwei Dinge unter einen Hut gebracht: den Abschluss eines Banner-Projekts und den Auftakt für die Gestaltung des Pavillons.

Vom Entwurf in den Druck

Zum Start haben die Kinder ihren Bannerentwurf noch einmal gemeinsam angeschaut, bewertet und letzte Korrekturwünsche gesammelt. Der Banner macht im Hof sichtbar, worum es im Genovevahof geht: ein freundlicher Ort für alle – und ein klarer Appell für mehr Sauberkeit und Ordnung. Der Entwurf ist abgesegnet, geht in Druck und wird am Zaun auf dem Hof aufgehängt. Damit ist der Banner-Workshop abgeschlossen.

Inspiration aus der Kunstgeschichte

Danach ging es einen Schritt weiter: Wir haben über die Pavillongestaltung gesprochen und uns Inspiration aus der Kunstgeschichte geholt – von Säulen und Ornamenten bis zu Mustern, die sich gut als wiederholbarer Fries eignen. Anschließend wurde es praktisch: Die Kinder haben konkrete Motive entwickelt, die sich direkt als Schablonen (Stencils) umsetzen lassen – Pflanzen, Tiere und Menschen.

Im nächsten Schritt werden die ausgewählten Formen mit Fassadenfarbe auf die Betonsäulen gebracht. Dann wandern die Ideen von Papier auf Beton, und der Pavillon bekommt Stück für Stück ein neues, freundliches Gesicht.

Partizipative Workshop-Präsentation im Freien am Genovevahof: Eine Moderatorin zeigt einer sitzenden Gruppe ein handgezeichnetes Quartiersbild, im Hintergrund graffitibemalte Hauswände bei Sonnenschein.

Warum das wirkt: Beteiligung im öffentlichen Raum

Uns geht es um mehr als einen schöneren Pavillon. Wir wollen Kindern echte Gelegenheiten geben, sich im öffentlichen Raum zu präsentieren und ihn aktiv mitzugestalten. Die Forschung zur Kulturellen Bildung beschreibt, warum das so wirksam ist.

Durch das gemeinsame Entwickeln und Umsetzen künstlerischer Interventionen eignen sich junge Menschen öffentliche Räume an und deuten sie als Gestaltungsräume um – Räume, in denen Kinder und Jugendliche sonst oft kaum sichtbar sind (vgl. Aqra/Huber, Making Art, Taking Part!, Universität Salzburg). Und die Beteiligung an gestalterischen Entscheidungsprozessen trägt in hohem Maße zur Selbstwirksamkeit von Kindern bei und fördert damit Resilienz und Wohlbefinden (vgl. Ballaschk & Anders 2020; Hansen, Knauer & Sturzenhecker 2011).

Genau das beobachten wir vor Ort: Die Kinder gestalten nicht nach Vorgabe. Sie formulieren eigene Botschaften, treffen Entscheidungen und entwickeln ihre Motive gemeinsam weiter. Diese Mischung aus Struktur und Freiheit ist der Kern dessen, was wir bei icon unter partizipativer Gestaltung verstehen.

icon riso love: ein Format für partizipative Kreativ-Workshops

Solche Workshops zu konzipieren und zu realisieren, gehört zu unseren Kernkompetenzen. Mit icon riso love haben wir dafür ein eigenes Format entwickelt: partizipative Kreativ-Workshops, die Beteiligung sichtbar machen – als Banner, als Risodruck, als Gestaltung im öffentlichen Raum.

Mehr dazu: icon riso love – Kreativ-Workshops, die Beteiligung sichtbar machen

Ein Projekt im Rahmen von „Hallo Nachbar, DANKE SCHÖN", einer Maßnahme des Umwelt- und Verbraucherschutzamtes der Stadt Köln, umgesetzt von icon Kommunikation für Kultur und Wirtschaft GmbH gemeinsam mit der Artfactory AG des Genovevagymnasiums (kja Köln).

Partizipative Workshop-Präsentation im Freien am Genovevahof: Eine Moderatorin zeigt einer sitzenden Gruppe ein handgezeichnetes Quartiersbild, im Hintergrund graffitibemalte Hauswände bei Sonnenschein.

Social Design

30.06.2026

Ein Kreativworkshop mit der Artfactory AG am Genovevagymnasium

Köln-Mülheim, Juni 2026

„Dürfen wir hier überhaupt was bemalen?" Diese Frage kam beim Workshop im Genovevahof besonders schnell auf. Die Antwort: Ja – wir sind von der Stadt Köln beauftragt, gemeinsam mit euch genau hier zu wirken. In diesem kurzen Wortwechsel steckt für uns der eigentliche Kern dieser Arbeit.

An einem Nachmittag wurde der Genovevahof zur offenen Werkstatt unter freiem Himmel. Gemeinsam mit der Artfactory AG – der Kunst-AG im Offenen Ganztag am Genovevagymnasium, einem Angebot der Katholischen Jugendagentur Köln (kja) – haben wir zwei Dinge unter einen Hut gebracht: den Abschluss eines Banner-Projekts und den Auftakt für die Gestaltung des Pavillons.

Vom Entwurf in den Druck

Zum Start haben die Kinder ihren Bannerentwurf noch einmal gemeinsam angeschaut, bewertet und letzte Korrekturwünsche gesammelt. Der Banner macht im Hof sichtbar, worum es im Genovevahof geht: ein freundlicher Ort für alle – und ein klarer Appell für mehr Sauberkeit und Ordnung. Der Entwurf ist abgesegnet, geht in Druck und wird am Zaun auf dem Hof aufgehängt. Damit ist der Banner-Workshop abgeschlossen.

Inspiration aus der Kunstgeschichte

Danach ging es einen Schritt weiter: Wir haben über die Pavillongestaltung gesprochen und uns Inspiration aus der Kunstgeschichte geholt – von Säulen und Ornamenten bis zu Mustern, die sich gut als wiederholbarer Fries eignen. Anschließend wurde es praktisch: Die Kinder haben konkrete Motive entwickelt, die sich direkt als Schablonen (Stencils) umsetzen lassen – Pflanzen, Tiere und Menschen.

Im nächsten Schritt werden die ausgewählten Formen mit Fassadenfarbe auf die Betonsäulen gebracht. Dann wandern die Ideen von Papier auf Beton, und der Pavillon bekommt Stück für Stück ein neues, freundliches Gesicht.

Partizipative Workshop-Präsentation im Freien am Genovevahof: Eine Moderatorin zeigt einer sitzenden Gruppe ein handgezeichnetes Quartiersbild, im Hintergrund graffitibemalte Hauswände bei Sonnenschein.

Warum das wirkt: Beteiligung im öffentlichen Raum

Uns geht es um mehr als einen schöneren Pavillon. Wir wollen Kindern echte Gelegenheiten geben, sich im öffentlichen Raum zu präsentieren und ihn aktiv mitzugestalten. Die Forschung zur Kulturellen Bildung beschreibt, warum das so wirksam ist.

Durch das gemeinsame Entwickeln und Umsetzen künstlerischer Interventionen eignen sich junge Menschen öffentliche Räume an und deuten sie als Gestaltungsräume um – Räume, in denen Kinder und Jugendliche sonst oft kaum sichtbar sind (vgl. Aqra/Huber, Making Art, Taking Part!, Universität Salzburg). Und die Beteiligung an gestalterischen Entscheidungsprozessen trägt in hohem Maße zur Selbstwirksamkeit von Kindern bei und fördert damit Resilienz und Wohlbefinden (vgl. Ballaschk & Anders 2020; Hansen, Knauer & Sturzenhecker 2011).

Genau das beobachten wir vor Ort: Die Kinder gestalten nicht nach Vorgabe. Sie formulieren eigene Botschaften, treffen Entscheidungen und entwickeln ihre Motive gemeinsam weiter. Diese Mischung aus Struktur und Freiheit ist der Kern dessen, was wir bei icon unter partizipativer Gestaltung verstehen.

icon riso love: ein Format für partizipative Kreativ-Workshops

Solche Workshops zu konzipieren und zu realisieren, gehört zu unseren Kernkompetenzen. Mit icon riso love haben wir dafür ein eigenes Format entwickelt: partizipative Kreativ-Workshops, die Beteiligung sichtbar machen – als Banner, als Risodruck, als Gestaltung im öffentlichen Raum.

Mehr dazu: icon riso love – Kreativ-Workshops, die Beteiligung sichtbar machen

Ein Projekt im Rahmen von „Hallo Nachbar, DANKE SCHÖN", einer Maßnahme des Umwelt- und Verbraucherschutzamtes der Stadt Köln, umgesetzt von icon Kommunikation für Kultur und Wirtschaft GmbH gemeinsam mit der Artfactory AG des Genovevagymnasiums (kja Köln).

Beet im Quartier mit QR Code zur Webapp

Social Design

26.06.2026

Für Quartiersentwickler:innen, Wohnungsunternehmen und Kommunen, die soziale Wirkung nicht nur erzeugen, sondern auch nachweisen müssen.

Social Design verändert Quartiere. Es schafft Begegnung, stärkt Nachbarschaft, macht vernachlässigte Orte lebenswert. Aber Social Design allein reicht nicht mehr aus – Fördermittelgeber:innen, ESG-Berichtspflichten und kommunale Genehmigungsverfahren verlangen Nachweise. Zahlen. Dokumentation.
Genau diese Lücke schließt die Quartiersapp von icon.

Das Problem: Social Design wirkt – aber bleibt unsichtbar

Wer Mietergärten anlegt, Mitmach-Aktionen organisiert, mehrsprachige Informationen bereitstellt oder Treffpunkte schafft, investiert viel – in Personal, Zeit und Konzept. Der Mehrwert ist real. Aber er ist selten belastbar dokumentiert.

Das hat Folgen: ESG-Berichte bleiben vage, Förderanträge können soziale Wirkung kaum beziffern, und die Bindung zwischen Bewohner:innen und dem Quartier entsteht langsamer als erhofft – oder gar nicht.

Ein zentrales Hindernis dabei ist die digitale Erreichbarkeit. Wer kein Smartphone oder keine Zeit hat, eine App aus dem Store herunterzuladen, ein Konto zu erstellen und sich anzumelden, kommt schlicht nicht an. Social Design, das niemanden erreicht, kann auch nichts dokumentieren.

Die Lösung: Eine Webapp als digitales Rückgrat für Social Design

Die Quartiersapp ist die digitale Ergänzung zu Social Design im Quartier – eine schlanke Webanwendung ohne App-Store, ohne Login-Hürde. Bewohner:innen scannen einen QR-Code am Schaukasten, Briefkasten oder Hausflur und sind sofort dabei. Das senkt die Hürde auf null.

Was die App kann:

  • Karte & Orte – Aktionen, Grünflächen und Treffpunkte werden ortsbezogen sichtbar gemacht

  • Patenschaften & Mitmach-Aktionen – Beetpatenschaften, Pflege-Checks und Gemeinschaftsaktionen werden strukturiert und dokumentiert

  • Rückmeldungen – Bewohner:innen können Ideen, Hinweise und Stimmungen per Kurzumfrage einsenden

  • Mehrsprachigkeit – Inhalte in Deutsch, Türkisch, Arabisch und weiteren Sprachen, je nach Quartier

  • Auswertung & Export – Beteiligungszahlen und Aktionsnachweise lassen sich exportieren, direkt nutzbar für ESG-Berichte und Förderanträge

Fiktives Beispiel einer Qaurtiersapp

Was das für Ihr Projekt bedeutet

Für Unternehmen und Kommunen, die Social Design nicht nur umsetzen, sondern auch steuern und berichten müssen, ist die Quartiersapp kein Mehraufwand – sie ist der Hebel, der vorhandenes Engagement endlich messbar macht.

ESG-Reporting – Soziale Wirkung und Partizipation im Quartier werden automatisch mitgeschrieben, belastbar und ohne Zusatzaufwand.

KfW und Fördermittel – Die App wurde bereits in KfW-geförderten Projekten eingesetzt. Das Projekt Cologne Cultivators ist ein laufender Beleg dafür, dass dieser Social-Design-Ansatz funktioniert und förderfähig ist.

Mieterbindung – Bewohner:innen, die Angebote kennen und nutzen, identifizieren sich stärker mit ihrem Quartier. Das senkt nachweislich die Fluktuation.

Verwaltung und Politik – Wer transparente, nachvollziehbare Beteiligung dokumentieren kann, beschleunigt Genehmigungsverfahren und stärkt das Vertrauen in kommunale und private Akteur:innen.

Bereits in der Praxis: Cologne Cultivators

Die Cologne Cultivators App ist kein Konzeptpapier – sie läuft. Das Projekt verbindet urbane Landwirtschaft, Gemeinschaftsgärten und digitale Beteiligung in Köln und zeigt, wie Social Design und digitale Infrastruktur im Quartier zusammenwachsen können.

Klickbare Prototypen, unter anderem für das fiktive Quartier Hafenwerk Mülheim, machen auf der Website anschaulich, wie eine solche App für Ihr Projekt aussehen könnte – vom Bewohner:innen-Bereich bis zum Eigentümer-Cockpit mit ESG-Auswertung.

In drei Schritten zur laufenden App

Der Einstieg ist bewusst niedrigschwellig gehalten:

  1. 15 Minuten Kennenlernen – Quartier, Zielgruppe, Anwendungsfall. Wir klären, welche App-Module zu Ihrem Social-Design-Projekt passen.

  2. Kickstart & Prototyp – Karte, Inhalte, Sprachen, Datenschutz-Check. Erster klickbarer Prototyp in wenigen Wochen.

  3. Pilot & Auswertung – App live, erste Aktionen verknüpft, erste Nutzungsdaten für ESG und Förderanträge verfügbar.

Fazit: Social Design braucht ein digitales Rückgrat

Stadtentwicklung und Sozialraumgestaltung, die wirklich nachhaltig sind und das auch belegen können, brauchen heute mehr als gute Konzepte. Sie brauchen Werkzeuge, die Partizipation im Quartier erzeugen, dokumentieren und kommunizierbar machen.

Die Quartiersapp von icon ist genau dieses Werkzeug – entwickelt aus der Social-Design-Praxis, bereits im Einsatz und direkt anschlussfähig an bestehende ESG- und Förderstrukturen.

Mehr erfahren, Live-Demo ansehen oder einen Termin vereinbaren:

Arbeitstisch bei icon

Social Design

10.05.2026

Kreativ-Workshops, die Beteiligung sichtbar machen

Als Design- und Kommunikationsagentur und im Quartiersmanagement arbeiten wir täglich an einer Frage: Wie werden Themen so kommuniziert, dass Menschen sich angesprochen fühlen – und wirklich mitgestalten? Genau daraus ist icon riso love entstanden: unsere Werkstatt für partizipative Kreativ-Workshops in Köln und Umgebung.


Ein Beispiel aus der Praxis: Werkstatttermin mit dem Genovevagymnasium

Wie das aussieht, zeigt ein Workshop mit der Kunst-AG des Genovevagymnasiums. Aus ersten Skizzen, Fotos, Collagen und klaren Statements wurde Schritt für Schritt eine gemeinsame Bildidee entwickelt – und schließlich in der Werkstatt als Risodruck umgesetzt. Der entscheidende Moment: Wenn aus „wir haben eine Idee“ ein Druckbogen wird, bekommt Gestaltung Gewicht. Sie wird reproduzierbar, teilbar und groß genug, um im öffentlichen Raum zu wirken.

Was dabei besonders gut funktioniert hat: Die Gruppe hat nicht „nach Vorgabe“ gestaltet, sondern eigene Botschaften formuliert, Entscheidungen getroffen und Motive gemeinsam weiterentwickelt. Genau diese Mischung aus Struktur und Freiheit ist der Kern unserer Workshops.

Warum Risoprint?

Risographie ist schnell, farbstark und lebendig. Farben dürfen knallen, Schichten dürfen sich überlagern, kleine Verschiebungen machen den Druck charaktervoll. Für Gruppen ist das ideal: Man sieht sofort, wie Gestaltung wirkt – und wie sich Aussagen durch Farbe, Typografie und Komposition verstärken lassen.

Unser Angebot: Partizipative Workshops für Gruppen

icon riso love richtet sich an Gruppen, die Beteiligung ernst nehmen und am Ende ein Ergebnis wollen, das bleibt – als Print, als Banner, als Zine oder als kleine Edition.

Mögliche Formate (Beispiele):

  • Banner-Workshop (2–3 Termine): Motive und Statements entwickeln, drucken, final komponieren.

  • Poster-/Plakat-Edition (1 Termin): Ein Thema, mehrere Motive, gemeinsamer Druck.

  • Zine-/Heft-Workshop (1–2 Termine): Inhalte aus der Gruppe, am Ende ein gedrucktes Heft zum Mitnehmen.

  • Team-Workshop (1 Termin): Werte, Vision oder Projektbotschaften als visuelle Serie – ideal für Organisationen.

Die Inhalte können thematisch offen sein (z. B. „Unser Stadtteil“, „Was uns wichtig ist“) oder an konkrete Projekte anknüpfen – etwa Umwelt, Zusammenleben, öffentliche Räume, Bildung oder Nachbarschaft.


Workshop am Tisch in der Berliner Straße

Für wen ist das?

Unsere Workshops passen besonders gut für:

  • Schulen und OGS/Kunst-AGs

  • Jugendgruppen und Vereine

  • Initiativen und Quartiersprojekte

  • Organisationen und Teams, die kreativ arbeiten möchten


Interesse? So können Sie anfragen

Schreiben Sie uns eine kurze Mail mit ein paar Eckdaten – wir melden uns mit einem passenden Vorschlag für Ablauf, Dauer, Umfang und Kosten.

  • Gruppe/Organisation

  • Anzahl und Alter der Teilnehmenden

  • Thema/Anlass

  • Wunschtermin (Köln und Umgebung)

Kontakt: icon@icon-design.de

Beetpate auf der Berliner Straße mit Gärtnerin

Social Design

24.03.2026

Jetzt noch Beetpat:in im Quartier Berliner Straße werden

Öz Bostan, Schuster und Schlüsselmacher an der Berliner Straße, engagiert sich gemeinsam mit unserer Gärtnerin Susanne für mehr Grün im Quartier und zeigt, wie lokale Beetpatenschaften den Stadtraum konkret verändern können. Das Projekt Cologne Cultivators geht in die finale Förderphase. Bis zum 31.04.2026 wird die Webapp als Open-Data-Anwendung veröffentlicht. Damit wird ein digitales Werkzeug zugänglich, das urbane Garteninitiativen, Beetpat:innen und Nachbarschaften in Köln praktisch unterstützt und gleichzeitig Wissen, Austausch und Beteiligung stärkt.

Cologne Cultivators wurde von der icon GmbH entwickelt und verbindet Stadtgrün, Nachbarschaft und digitale Teilhabe. Im Fokus steht das Quartier Berliner Straße in Köln-Mülheim. Hier zeigt sich ganz konkret, wie aus einzelnen Baumscheiben und Beeten gemeinschaftlich gepflegte Orte werden können. Die Webapp macht dieses Engagement sichtbar und erleichtert künftig den Zugang zu Informationen, Patenschaften und lokalem Wissen.

Gerade jetzt im Endspurt laden wir dazu ein, noch mitzumachen. Wer im Quartier Berliner Straße lebt, arbeitet oder einfach Lust hat, sich für mehr Grün im Stadtraum einzusetzen, kann noch Beetpat:in werden und unsere gärtnerische Unterstützung in dieser Förderphase der Stadt Köln erhalten. Jede Patenschaft hilft dabei, kleine Flächen im öffentlichen Raum zu pflegen, zu bepflanzen und langfristig lebendig zu halten.

Beetpate Öz Bostan in der Berliner Straße
Öz Bostan, Schuster und Schlüsselmacher an der Berliner Straße, engagiert sich gemeinsam mit unserer Gärtnerin Susanne für mehr Grün im Quartier und zeigt, wie lokale Beetpatenschaften den Stadtraum konkret verändern können.

Wie nahbar und alltagstauglich dieses Engagement ist, zeigt das Beispiel von Öz Bostan, Schuster und Schlüsselmacher an der Berliner Straße. Er beteiligt sich direkt vor Ort und steht exemplarisch für Menschen im Veedel, die Verantwortung für ihr Umfeld übernehmen. Auf dem begleitenden Foto ist er gemeinsam mit unserer Gärtnerin Susanne bei der Pflege eines Beets zu sehen — ein starkes Bild für das, worum es bei Cologne Cultivators geht: gemeinsames Handeln, lokale Verbundenheit und konkrete Veränderung im Straßenraum.

Mit der bevorstehenden Open-Data-Veröffentlichung wird das Projekt nicht nur im Quartier wirksam, sondern auch darüber hinaus anschlussfähig. Die Webapp soll zeigen, wie digitale Werkzeuge städtisches Gärtnern, bürgerschaftliches Engagement und Wissenstransfer sinnvoll zusammenbringen können. Gleichzeitig bleibt der lokale Kern entscheidend: Menschen vor Ort, die mitmachen, Verantwortung übernehmen und ihre Straße aktiv mitgestalten.

Wer also noch Teil in dieser Phase von Cologne Cultivators werden möchte, hat jetzt die Gelegenheit dazu. Im Quartier Berliner Straße werden weiterhin Beetpat:innen gesucht. Der Endspurt läuft — und jede weitere Beteiligung als Stadtgärtner:in und zugleich Tester:in zählt.

Weitere Infos unter www.colognecultivators.de

Partizipative Workshop-Präsentation im Freien am Genovevahof: Eine Moderatorin zeigt einer sitzenden Gruppe ein handgezeichnetes Quartiersbild, im Hintergrund graffitibemalte Hauswände bei Sonnenschein.

Social Design

30.06.2026

Ein Kreativworkshop mit der Artfactory AG am Genovevagymnasium

Köln-Mülheim, Juni 2026

„Dürfen wir hier überhaupt was bemalen?" Diese Frage kam beim Workshop im Genovevahof besonders schnell auf. Die Antwort: Ja – wir sind von der Stadt Köln beauftragt, gemeinsam mit euch genau hier zu wirken. In diesem kurzen Wortwechsel steckt für uns der eigentliche Kern dieser Arbeit.

An einem Nachmittag wurde der Genovevahof zur offenen Werkstatt unter freiem Himmel. Gemeinsam mit der Artfactory AG – der Kunst-AG im Offenen Ganztag am Genovevagymnasium, einem Angebot der Katholischen Jugendagentur Köln (kja) – haben wir zwei Dinge unter einen Hut gebracht: den Abschluss eines Banner-Projekts und den Auftakt für die Gestaltung des Pavillons.

Vom Entwurf in den Druck

Zum Start haben die Kinder ihren Bannerentwurf noch einmal gemeinsam angeschaut, bewertet und letzte Korrekturwünsche gesammelt. Der Banner macht im Hof sichtbar, worum es im Genovevahof geht: ein freundlicher Ort für alle – und ein klarer Appell für mehr Sauberkeit und Ordnung. Der Entwurf ist abgesegnet, geht in Druck und wird am Zaun auf dem Hof aufgehängt. Damit ist der Banner-Workshop abgeschlossen.

Inspiration aus der Kunstgeschichte

Danach ging es einen Schritt weiter: Wir haben über die Pavillongestaltung gesprochen und uns Inspiration aus der Kunstgeschichte geholt – von Säulen und Ornamenten bis zu Mustern, die sich gut als wiederholbarer Fries eignen. Anschließend wurde es praktisch: Die Kinder haben konkrete Motive entwickelt, die sich direkt als Schablonen (Stencils) umsetzen lassen – Pflanzen, Tiere und Menschen.

Im nächsten Schritt werden die ausgewählten Formen mit Fassadenfarbe auf die Betonsäulen gebracht. Dann wandern die Ideen von Papier auf Beton, und der Pavillon bekommt Stück für Stück ein neues, freundliches Gesicht.

Partizipative Workshop-Präsentation im Freien am Genovevahof: Eine Moderatorin zeigt einer sitzenden Gruppe ein handgezeichnetes Quartiersbild, im Hintergrund graffitibemalte Hauswände bei Sonnenschein.

Warum das wirkt: Beteiligung im öffentlichen Raum

Uns geht es um mehr als einen schöneren Pavillon. Wir wollen Kindern echte Gelegenheiten geben, sich im öffentlichen Raum zu präsentieren und ihn aktiv mitzugestalten. Die Forschung zur Kulturellen Bildung beschreibt, warum das so wirksam ist.

Durch das gemeinsame Entwickeln und Umsetzen künstlerischer Interventionen eignen sich junge Menschen öffentliche Räume an und deuten sie als Gestaltungsräume um – Räume, in denen Kinder und Jugendliche sonst oft kaum sichtbar sind (vgl. Aqra/Huber, Making Art, Taking Part!, Universität Salzburg). Und die Beteiligung an gestalterischen Entscheidungsprozessen trägt in hohem Maße zur Selbstwirksamkeit von Kindern bei und fördert damit Resilienz und Wohlbefinden (vgl. Ballaschk & Anders 2020; Hansen, Knauer & Sturzenhecker 2011).

Genau das beobachten wir vor Ort: Die Kinder gestalten nicht nach Vorgabe. Sie formulieren eigene Botschaften, treffen Entscheidungen und entwickeln ihre Motive gemeinsam weiter. Diese Mischung aus Struktur und Freiheit ist der Kern dessen, was wir bei icon unter partizipativer Gestaltung verstehen.

icon riso love: ein Format für partizipative Kreativ-Workshops

Solche Workshops zu konzipieren und zu realisieren, gehört zu unseren Kernkompetenzen. Mit icon riso love haben wir dafür ein eigenes Format entwickelt: partizipative Kreativ-Workshops, die Beteiligung sichtbar machen – als Banner, als Risodruck, als Gestaltung im öffentlichen Raum.

Mehr dazu: icon riso love – Kreativ-Workshops, die Beteiligung sichtbar machen

Ein Projekt im Rahmen von „Hallo Nachbar, DANKE SCHÖN", einer Maßnahme des Umwelt- und Verbraucherschutzamtes der Stadt Köln, umgesetzt von icon Kommunikation für Kultur und Wirtschaft GmbH gemeinsam mit der Artfactory AG des Genovevagymnasiums (kja Köln).

Beet im Quartier mit QR Code zur Webapp

Social Design

26.06.2026

Für Quartiersentwickler:innen, Wohnungsunternehmen und Kommunen, die soziale Wirkung nicht nur erzeugen, sondern auch nachweisen müssen.

Social Design verändert Quartiere. Es schafft Begegnung, stärkt Nachbarschaft, macht vernachlässigte Orte lebenswert. Aber Social Design allein reicht nicht mehr aus – Fördermittelgeber:innen, ESG-Berichtspflichten und kommunale Genehmigungsverfahren verlangen Nachweise. Zahlen. Dokumentation.
Genau diese Lücke schließt die Quartiersapp von icon.

Das Problem: Social Design wirkt – aber bleibt unsichtbar

Wer Mietergärten anlegt, Mitmach-Aktionen organisiert, mehrsprachige Informationen bereitstellt oder Treffpunkte schafft, investiert viel – in Personal, Zeit und Konzept. Der Mehrwert ist real. Aber er ist selten belastbar dokumentiert.

Das hat Folgen: ESG-Berichte bleiben vage, Förderanträge können soziale Wirkung kaum beziffern, und die Bindung zwischen Bewohner:innen und dem Quartier entsteht langsamer als erhofft – oder gar nicht.

Ein zentrales Hindernis dabei ist die digitale Erreichbarkeit. Wer kein Smartphone oder keine Zeit hat, eine App aus dem Store herunterzuladen, ein Konto zu erstellen und sich anzumelden, kommt schlicht nicht an. Social Design, das niemanden erreicht, kann auch nichts dokumentieren.

Die Lösung: Eine Webapp als digitales Rückgrat für Social Design

Die Quartiersapp ist die digitale Ergänzung zu Social Design im Quartier – eine schlanke Webanwendung ohne App-Store, ohne Login-Hürde. Bewohner:innen scannen einen QR-Code am Schaukasten, Briefkasten oder Hausflur und sind sofort dabei. Das senkt die Hürde auf null.

Was die App kann:

  • Karte & Orte – Aktionen, Grünflächen und Treffpunkte werden ortsbezogen sichtbar gemacht

  • Patenschaften & Mitmach-Aktionen – Beetpatenschaften, Pflege-Checks und Gemeinschaftsaktionen werden strukturiert und dokumentiert

  • Rückmeldungen – Bewohner:innen können Ideen, Hinweise und Stimmungen per Kurzumfrage einsenden

  • Mehrsprachigkeit – Inhalte in Deutsch, Türkisch, Arabisch und weiteren Sprachen, je nach Quartier

  • Auswertung & Export – Beteiligungszahlen und Aktionsnachweise lassen sich exportieren, direkt nutzbar für ESG-Berichte und Förderanträge

Fiktives Beispiel einer Qaurtiersapp

Was das für Ihr Projekt bedeutet

Für Unternehmen und Kommunen, die Social Design nicht nur umsetzen, sondern auch steuern und berichten müssen, ist die Quartiersapp kein Mehraufwand – sie ist der Hebel, der vorhandenes Engagement endlich messbar macht.

ESG-Reporting – Soziale Wirkung und Partizipation im Quartier werden automatisch mitgeschrieben, belastbar und ohne Zusatzaufwand.

KfW und Fördermittel – Die App wurde bereits in KfW-geförderten Projekten eingesetzt. Das Projekt Cologne Cultivators ist ein laufender Beleg dafür, dass dieser Social-Design-Ansatz funktioniert und förderfähig ist.

Mieterbindung – Bewohner:innen, die Angebote kennen und nutzen, identifizieren sich stärker mit ihrem Quartier. Das senkt nachweislich die Fluktuation.

Verwaltung und Politik – Wer transparente, nachvollziehbare Beteiligung dokumentieren kann, beschleunigt Genehmigungsverfahren und stärkt das Vertrauen in kommunale und private Akteur:innen.

Bereits in der Praxis: Cologne Cultivators

Die Cologne Cultivators App ist kein Konzeptpapier – sie läuft. Das Projekt verbindet urbane Landwirtschaft, Gemeinschaftsgärten und digitale Beteiligung in Köln und zeigt, wie Social Design und digitale Infrastruktur im Quartier zusammenwachsen können.

Klickbare Prototypen, unter anderem für das fiktive Quartier Hafenwerk Mülheim, machen auf der Website anschaulich, wie eine solche App für Ihr Projekt aussehen könnte – vom Bewohner:innen-Bereich bis zum Eigentümer-Cockpit mit ESG-Auswertung.

In drei Schritten zur laufenden App

Der Einstieg ist bewusst niedrigschwellig gehalten:

  1. 15 Minuten Kennenlernen – Quartier, Zielgruppe, Anwendungsfall. Wir klären, welche App-Module zu Ihrem Social-Design-Projekt passen.

  2. Kickstart & Prototyp – Karte, Inhalte, Sprachen, Datenschutz-Check. Erster klickbarer Prototyp in wenigen Wochen.

  3. Pilot & Auswertung – App live, erste Aktionen verknüpft, erste Nutzungsdaten für ESG und Förderanträge verfügbar.

Fazit: Social Design braucht ein digitales Rückgrat

Stadtentwicklung und Sozialraumgestaltung, die wirklich nachhaltig sind und das auch belegen können, brauchen heute mehr als gute Konzepte. Sie brauchen Werkzeuge, die Partizipation im Quartier erzeugen, dokumentieren und kommunizierbar machen.

Die Quartiersapp von icon ist genau dieses Werkzeug – entwickelt aus der Social-Design-Praxis, bereits im Einsatz und direkt anschlussfähig an bestehende ESG- und Förderstrukturen.

Mehr erfahren, Live-Demo ansehen oder einen Termin vereinbaren:

Arbeitstisch bei icon

Social Design

10.05.2026

Kreativ-Workshops, die Beteiligung sichtbar machen

Als Design- und Kommunikationsagentur und im Quartiersmanagement arbeiten wir täglich an einer Frage: Wie werden Themen so kommuniziert, dass Menschen sich angesprochen fühlen – und wirklich mitgestalten? Genau daraus ist icon riso love entstanden: unsere Werkstatt für partizipative Kreativ-Workshops in Köln und Umgebung.


Ein Beispiel aus der Praxis: Werkstatttermin mit dem Genovevagymnasium

Wie das aussieht, zeigt ein Workshop mit der Kunst-AG des Genovevagymnasiums. Aus ersten Skizzen, Fotos, Collagen und klaren Statements wurde Schritt für Schritt eine gemeinsame Bildidee entwickelt – und schließlich in der Werkstatt als Risodruck umgesetzt. Der entscheidende Moment: Wenn aus „wir haben eine Idee“ ein Druckbogen wird, bekommt Gestaltung Gewicht. Sie wird reproduzierbar, teilbar und groß genug, um im öffentlichen Raum zu wirken.

Was dabei besonders gut funktioniert hat: Die Gruppe hat nicht „nach Vorgabe“ gestaltet, sondern eigene Botschaften formuliert, Entscheidungen getroffen und Motive gemeinsam weiterentwickelt. Genau diese Mischung aus Struktur und Freiheit ist der Kern unserer Workshops.

Warum Risoprint?

Risographie ist schnell, farbstark und lebendig. Farben dürfen knallen, Schichten dürfen sich überlagern, kleine Verschiebungen machen den Druck charaktervoll. Für Gruppen ist das ideal: Man sieht sofort, wie Gestaltung wirkt – und wie sich Aussagen durch Farbe, Typografie und Komposition verstärken lassen.

Unser Angebot: Partizipative Workshops für Gruppen

icon riso love richtet sich an Gruppen, die Beteiligung ernst nehmen und am Ende ein Ergebnis wollen, das bleibt – als Print, als Banner, als Zine oder als kleine Edition.

Mögliche Formate (Beispiele):

  • Banner-Workshop (2–3 Termine): Motive und Statements entwickeln, drucken, final komponieren.

  • Poster-/Plakat-Edition (1 Termin): Ein Thema, mehrere Motive, gemeinsamer Druck.

  • Zine-/Heft-Workshop (1–2 Termine): Inhalte aus der Gruppe, am Ende ein gedrucktes Heft zum Mitnehmen.

  • Team-Workshop (1 Termin): Werte, Vision oder Projektbotschaften als visuelle Serie – ideal für Organisationen.

Die Inhalte können thematisch offen sein (z. B. „Unser Stadtteil“, „Was uns wichtig ist“) oder an konkrete Projekte anknüpfen – etwa Umwelt, Zusammenleben, öffentliche Räume, Bildung oder Nachbarschaft.


Workshop am Tisch in der Berliner Straße

Für wen ist das?

Unsere Workshops passen besonders gut für:

  • Schulen und OGS/Kunst-AGs

  • Jugendgruppen und Vereine

  • Initiativen und Quartiersprojekte

  • Organisationen und Teams, die kreativ arbeiten möchten


Interesse? So können Sie anfragen

Schreiben Sie uns eine kurze Mail mit ein paar Eckdaten – wir melden uns mit einem passenden Vorschlag für Ablauf, Dauer, Umfang und Kosten.

  • Gruppe/Organisation

  • Anzahl und Alter der Teilnehmenden

  • Thema/Anlass

  • Wunschtermin (Köln und Umgebung)

Kontakt: icon@icon-design.de

Beetpate auf der Berliner Straße mit Gärtnerin

Social Design

24.03.2026

Jetzt noch Beetpat:in im Quartier Berliner Straße werden

Öz Bostan, Schuster und Schlüsselmacher an der Berliner Straße, engagiert sich gemeinsam mit unserer Gärtnerin Susanne für mehr Grün im Quartier und zeigt, wie lokale Beetpatenschaften den Stadtraum konkret verändern können. Das Projekt Cologne Cultivators geht in die finale Förderphase. Bis zum 31.04.2026 wird die Webapp als Open-Data-Anwendung veröffentlicht. Damit wird ein digitales Werkzeug zugänglich, das urbane Garteninitiativen, Beetpat:innen und Nachbarschaften in Köln praktisch unterstützt und gleichzeitig Wissen, Austausch und Beteiligung stärkt.

Cologne Cultivators wurde von der icon GmbH entwickelt und verbindet Stadtgrün, Nachbarschaft und digitale Teilhabe. Im Fokus steht das Quartier Berliner Straße in Köln-Mülheim. Hier zeigt sich ganz konkret, wie aus einzelnen Baumscheiben und Beeten gemeinschaftlich gepflegte Orte werden können. Die Webapp macht dieses Engagement sichtbar und erleichtert künftig den Zugang zu Informationen, Patenschaften und lokalem Wissen.

Gerade jetzt im Endspurt laden wir dazu ein, noch mitzumachen. Wer im Quartier Berliner Straße lebt, arbeitet oder einfach Lust hat, sich für mehr Grün im Stadtraum einzusetzen, kann noch Beetpat:in werden und unsere gärtnerische Unterstützung in dieser Förderphase der Stadt Köln erhalten. Jede Patenschaft hilft dabei, kleine Flächen im öffentlichen Raum zu pflegen, zu bepflanzen und langfristig lebendig zu halten.

Beetpate Öz Bostan in der Berliner Straße
Öz Bostan, Schuster und Schlüsselmacher an der Berliner Straße, engagiert sich gemeinsam mit unserer Gärtnerin Susanne für mehr Grün im Quartier und zeigt, wie lokale Beetpatenschaften den Stadtraum konkret verändern können.

Wie nahbar und alltagstauglich dieses Engagement ist, zeigt das Beispiel von Öz Bostan, Schuster und Schlüsselmacher an der Berliner Straße. Er beteiligt sich direkt vor Ort und steht exemplarisch für Menschen im Veedel, die Verantwortung für ihr Umfeld übernehmen. Auf dem begleitenden Foto ist er gemeinsam mit unserer Gärtnerin Susanne bei der Pflege eines Beets zu sehen — ein starkes Bild für das, worum es bei Cologne Cultivators geht: gemeinsames Handeln, lokale Verbundenheit und konkrete Veränderung im Straßenraum.

Mit der bevorstehenden Open-Data-Veröffentlichung wird das Projekt nicht nur im Quartier wirksam, sondern auch darüber hinaus anschlussfähig. Die Webapp soll zeigen, wie digitale Werkzeuge städtisches Gärtnern, bürgerschaftliches Engagement und Wissenstransfer sinnvoll zusammenbringen können. Gleichzeitig bleibt der lokale Kern entscheidend: Menschen vor Ort, die mitmachen, Verantwortung übernehmen und ihre Straße aktiv mitgestalten.

Wer also noch Teil in dieser Phase von Cologne Cultivators werden möchte, hat jetzt die Gelegenheit dazu. Im Quartier Berliner Straße werden weiterhin Beetpat:innen gesucht. Der Endspurt läuft — und jede weitere Beteiligung als Stadtgärtner:in und zugleich Tester:in zählt.

Weitere Infos unter www.colognecultivators.de

Partizipative Workshop-Präsentation im Freien am Genovevahof: Eine Moderatorin zeigt einer sitzenden Gruppe ein handgezeichnetes Quartiersbild, im Hintergrund graffitibemalte Hauswände bei Sonnenschein.

Social Design

30.06.2026

Ein Kreativworkshop mit der Artfactory AG am Genovevagymnasium

Köln-Mülheim, Juni 2026

„Dürfen wir hier überhaupt was bemalen?" Diese Frage kam beim Workshop im Genovevahof besonders schnell auf. Die Antwort: Ja – wir sind von der Stadt Köln beauftragt, gemeinsam mit euch genau hier zu wirken. In diesem kurzen Wortwechsel steckt für uns der eigentliche Kern dieser Arbeit.

An einem Nachmittag wurde der Genovevahof zur offenen Werkstatt unter freiem Himmel. Gemeinsam mit der Artfactory AG – der Kunst-AG im Offenen Ganztag am Genovevagymnasium, einem Angebot der Katholischen Jugendagentur Köln (kja) – haben wir zwei Dinge unter einen Hut gebracht: den Abschluss eines Banner-Projekts und den Auftakt für die Gestaltung des Pavillons.

Vom Entwurf in den Druck

Zum Start haben die Kinder ihren Bannerentwurf noch einmal gemeinsam angeschaut, bewertet und letzte Korrekturwünsche gesammelt. Der Banner macht im Hof sichtbar, worum es im Genovevahof geht: ein freundlicher Ort für alle – und ein klarer Appell für mehr Sauberkeit und Ordnung. Der Entwurf ist abgesegnet, geht in Druck und wird am Zaun auf dem Hof aufgehängt. Damit ist der Banner-Workshop abgeschlossen.

Inspiration aus der Kunstgeschichte

Danach ging es einen Schritt weiter: Wir haben über die Pavillongestaltung gesprochen und uns Inspiration aus der Kunstgeschichte geholt – von Säulen und Ornamenten bis zu Mustern, die sich gut als wiederholbarer Fries eignen. Anschließend wurde es praktisch: Die Kinder haben konkrete Motive entwickelt, die sich direkt als Schablonen (Stencils) umsetzen lassen – Pflanzen, Tiere und Menschen.

Im nächsten Schritt werden die ausgewählten Formen mit Fassadenfarbe auf die Betonsäulen gebracht. Dann wandern die Ideen von Papier auf Beton, und der Pavillon bekommt Stück für Stück ein neues, freundliches Gesicht.

Partizipative Workshop-Präsentation im Freien am Genovevahof: Eine Moderatorin zeigt einer sitzenden Gruppe ein handgezeichnetes Quartiersbild, im Hintergrund graffitibemalte Hauswände bei Sonnenschein.

Warum das wirkt: Beteiligung im öffentlichen Raum

Uns geht es um mehr als einen schöneren Pavillon. Wir wollen Kindern echte Gelegenheiten geben, sich im öffentlichen Raum zu präsentieren und ihn aktiv mitzugestalten. Die Forschung zur Kulturellen Bildung beschreibt, warum das so wirksam ist.

Durch das gemeinsame Entwickeln und Umsetzen künstlerischer Interventionen eignen sich junge Menschen öffentliche Räume an und deuten sie als Gestaltungsräume um – Räume, in denen Kinder und Jugendliche sonst oft kaum sichtbar sind (vgl. Aqra/Huber, Making Art, Taking Part!, Universität Salzburg). Und die Beteiligung an gestalterischen Entscheidungsprozessen trägt in hohem Maße zur Selbstwirksamkeit von Kindern bei und fördert damit Resilienz und Wohlbefinden (vgl. Ballaschk & Anders 2020; Hansen, Knauer & Sturzenhecker 2011).

Genau das beobachten wir vor Ort: Die Kinder gestalten nicht nach Vorgabe. Sie formulieren eigene Botschaften, treffen Entscheidungen und entwickeln ihre Motive gemeinsam weiter. Diese Mischung aus Struktur und Freiheit ist der Kern dessen, was wir bei icon unter partizipativer Gestaltung verstehen.

icon riso love: ein Format für partizipative Kreativ-Workshops

Solche Workshops zu konzipieren und zu realisieren, gehört zu unseren Kernkompetenzen. Mit icon riso love haben wir dafür ein eigenes Format entwickelt: partizipative Kreativ-Workshops, die Beteiligung sichtbar machen – als Banner, als Risodruck, als Gestaltung im öffentlichen Raum.

Mehr dazu: icon riso love – Kreativ-Workshops, die Beteiligung sichtbar machen

Ein Projekt im Rahmen von „Hallo Nachbar, DANKE SCHÖN", einer Maßnahme des Umwelt- und Verbraucherschutzamtes der Stadt Köln, umgesetzt von icon Kommunikation für Kultur und Wirtschaft GmbH gemeinsam mit der Artfactory AG des Genovevagymnasiums (kja Köln).

Beet im Quartier mit QR Code zur Webapp

Social Design

26.06.2026

Für Quartiersentwickler:innen, Wohnungsunternehmen und Kommunen, die soziale Wirkung nicht nur erzeugen, sondern auch nachweisen müssen.

Social Design verändert Quartiere. Es schafft Begegnung, stärkt Nachbarschaft, macht vernachlässigte Orte lebenswert. Aber Social Design allein reicht nicht mehr aus – Fördermittelgeber:innen, ESG-Berichtspflichten und kommunale Genehmigungsverfahren verlangen Nachweise. Zahlen. Dokumentation.
Genau diese Lücke schließt die Quartiersapp von icon.

Das Problem: Social Design wirkt – aber bleibt unsichtbar

Wer Mietergärten anlegt, Mitmach-Aktionen organisiert, mehrsprachige Informationen bereitstellt oder Treffpunkte schafft, investiert viel – in Personal, Zeit und Konzept. Der Mehrwert ist real. Aber er ist selten belastbar dokumentiert.

Das hat Folgen: ESG-Berichte bleiben vage, Förderanträge können soziale Wirkung kaum beziffern, und die Bindung zwischen Bewohner:innen und dem Quartier entsteht langsamer als erhofft – oder gar nicht.

Ein zentrales Hindernis dabei ist die digitale Erreichbarkeit. Wer kein Smartphone oder keine Zeit hat, eine App aus dem Store herunterzuladen, ein Konto zu erstellen und sich anzumelden, kommt schlicht nicht an. Social Design, das niemanden erreicht, kann auch nichts dokumentieren.

Die Lösung: Eine Webapp als digitales Rückgrat für Social Design

Die Quartiersapp ist die digitale Ergänzung zu Social Design im Quartier – eine schlanke Webanwendung ohne App-Store, ohne Login-Hürde. Bewohner:innen scannen einen QR-Code am Schaukasten, Briefkasten oder Hausflur und sind sofort dabei. Das senkt die Hürde auf null.

Was die App kann:

  • Karte & Orte – Aktionen, Grünflächen und Treffpunkte werden ortsbezogen sichtbar gemacht

  • Patenschaften & Mitmach-Aktionen – Beetpatenschaften, Pflege-Checks und Gemeinschaftsaktionen werden strukturiert und dokumentiert

  • Rückmeldungen – Bewohner:innen können Ideen, Hinweise und Stimmungen per Kurzumfrage einsenden

  • Mehrsprachigkeit – Inhalte in Deutsch, Türkisch, Arabisch und weiteren Sprachen, je nach Quartier

  • Auswertung & Export – Beteiligungszahlen und Aktionsnachweise lassen sich exportieren, direkt nutzbar für ESG-Berichte und Förderanträge

Fiktives Beispiel einer Qaurtiersapp

Was das für Ihr Projekt bedeutet

Für Unternehmen und Kommunen, die Social Design nicht nur umsetzen, sondern auch steuern und berichten müssen, ist die Quartiersapp kein Mehraufwand – sie ist der Hebel, der vorhandenes Engagement endlich messbar macht.

ESG-Reporting – Soziale Wirkung und Partizipation im Quartier werden automatisch mitgeschrieben, belastbar und ohne Zusatzaufwand.

KfW und Fördermittel – Die App wurde bereits in KfW-geförderten Projekten eingesetzt. Das Projekt Cologne Cultivators ist ein laufender Beleg dafür, dass dieser Social-Design-Ansatz funktioniert und förderfähig ist.

Mieterbindung – Bewohner:innen, die Angebote kennen und nutzen, identifizieren sich stärker mit ihrem Quartier. Das senkt nachweislich die Fluktuation.

Verwaltung und Politik – Wer transparente, nachvollziehbare Beteiligung dokumentieren kann, beschleunigt Genehmigungsverfahren und stärkt das Vertrauen in kommunale und private Akteur:innen.

Bereits in der Praxis: Cologne Cultivators

Die Cologne Cultivators App ist kein Konzeptpapier – sie läuft. Das Projekt verbindet urbane Landwirtschaft, Gemeinschaftsgärten und digitale Beteiligung in Köln und zeigt, wie Social Design und digitale Infrastruktur im Quartier zusammenwachsen können.

Klickbare Prototypen, unter anderem für das fiktive Quartier Hafenwerk Mülheim, machen auf der Website anschaulich, wie eine solche App für Ihr Projekt aussehen könnte – vom Bewohner:innen-Bereich bis zum Eigentümer-Cockpit mit ESG-Auswertung.

In drei Schritten zur laufenden App

Der Einstieg ist bewusst niedrigschwellig gehalten:

  1. 15 Minuten Kennenlernen – Quartier, Zielgruppe, Anwendungsfall. Wir klären, welche App-Module zu Ihrem Social-Design-Projekt passen.

  2. Kickstart & Prototyp – Karte, Inhalte, Sprachen, Datenschutz-Check. Erster klickbarer Prototyp in wenigen Wochen.

  3. Pilot & Auswertung – App live, erste Aktionen verknüpft, erste Nutzungsdaten für ESG und Förderanträge verfügbar.

Fazit: Social Design braucht ein digitales Rückgrat

Stadtentwicklung und Sozialraumgestaltung, die wirklich nachhaltig sind und das auch belegen können, brauchen heute mehr als gute Konzepte. Sie brauchen Werkzeuge, die Partizipation im Quartier erzeugen, dokumentieren und kommunizierbar machen.

Die Quartiersapp von icon ist genau dieses Werkzeug – entwickelt aus der Social-Design-Praxis, bereits im Einsatz und direkt anschlussfähig an bestehende ESG- und Förderstrukturen.

Mehr erfahren, Live-Demo ansehen oder einen Termin vereinbaren:

Arbeitstisch bei icon

Social Design

10.05.2026

Kreativ-Workshops, die Beteiligung sichtbar machen

Als Design- und Kommunikationsagentur und im Quartiersmanagement arbeiten wir täglich an einer Frage: Wie werden Themen so kommuniziert, dass Menschen sich angesprochen fühlen – und wirklich mitgestalten? Genau daraus ist icon riso love entstanden: unsere Werkstatt für partizipative Kreativ-Workshops in Köln und Umgebung.


Ein Beispiel aus der Praxis: Werkstatttermin mit dem Genovevagymnasium

Wie das aussieht, zeigt ein Workshop mit der Kunst-AG des Genovevagymnasiums. Aus ersten Skizzen, Fotos, Collagen und klaren Statements wurde Schritt für Schritt eine gemeinsame Bildidee entwickelt – und schließlich in der Werkstatt als Risodruck umgesetzt. Der entscheidende Moment: Wenn aus „wir haben eine Idee“ ein Druckbogen wird, bekommt Gestaltung Gewicht. Sie wird reproduzierbar, teilbar und groß genug, um im öffentlichen Raum zu wirken.

Was dabei besonders gut funktioniert hat: Die Gruppe hat nicht „nach Vorgabe“ gestaltet, sondern eigene Botschaften formuliert, Entscheidungen getroffen und Motive gemeinsam weiterentwickelt. Genau diese Mischung aus Struktur und Freiheit ist der Kern unserer Workshops.

Warum Risoprint?

Risographie ist schnell, farbstark und lebendig. Farben dürfen knallen, Schichten dürfen sich überlagern, kleine Verschiebungen machen den Druck charaktervoll. Für Gruppen ist das ideal: Man sieht sofort, wie Gestaltung wirkt – und wie sich Aussagen durch Farbe, Typografie und Komposition verstärken lassen.

Unser Angebot: Partizipative Workshops für Gruppen

icon riso love richtet sich an Gruppen, die Beteiligung ernst nehmen und am Ende ein Ergebnis wollen, das bleibt – als Print, als Banner, als Zine oder als kleine Edition.

Mögliche Formate (Beispiele):

  • Banner-Workshop (2–3 Termine): Motive und Statements entwickeln, drucken, final komponieren.

  • Poster-/Plakat-Edition (1 Termin): Ein Thema, mehrere Motive, gemeinsamer Druck.

  • Zine-/Heft-Workshop (1–2 Termine): Inhalte aus der Gruppe, am Ende ein gedrucktes Heft zum Mitnehmen.

  • Team-Workshop (1 Termin): Werte, Vision oder Projektbotschaften als visuelle Serie – ideal für Organisationen.

Die Inhalte können thematisch offen sein (z. B. „Unser Stadtteil“, „Was uns wichtig ist“) oder an konkrete Projekte anknüpfen – etwa Umwelt, Zusammenleben, öffentliche Räume, Bildung oder Nachbarschaft.


Workshop am Tisch in der Berliner Straße

Für wen ist das?

Unsere Workshops passen besonders gut für:

  • Schulen und OGS/Kunst-AGs

  • Jugendgruppen und Vereine

  • Initiativen und Quartiersprojekte

  • Organisationen und Teams, die kreativ arbeiten möchten


Interesse? So können Sie anfragen

Schreiben Sie uns eine kurze Mail mit ein paar Eckdaten – wir melden uns mit einem passenden Vorschlag für Ablauf, Dauer, Umfang und Kosten.

  • Gruppe/Organisation

  • Anzahl und Alter der Teilnehmenden

  • Thema/Anlass

  • Wunschtermin (Köln und Umgebung)

Kontakt: icon@icon-design.de

Beetpate auf der Berliner Straße mit Gärtnerin

Social Design

24.03.2026

Jetzt noch Beetpat:in im Quartier Berliner Straße werden

Öz Bostan, Schuster und Schlüsselmacher an der Berliner Straße, engagiert sich gemeinsam mit unserer Gärtnerin Susanne für mehr Grün im Quartier und zeigt, wie lokale Beetpatenschaften den Stadtraum konkret verändern können. Das Projekt Cologne Cultivators geht in die finale Förderphase. Bis zum 31.04.2026 wird die Webapp als Open-Data-Anwendung veröffentlicht. Damit wird ein digitales Werkzeug zugänglich, das urbane Garteninitiativen, Beetpat:innen und Nachbarschaften in Köln praktisch unterstützt und gleichzeitig Wissen, Austausch und Beteiligung stärkt.

Cologne Cultivators wurde von der icon GmbH entwickelt und verbindet Stadtgrün, Nachbarschaft und digitale Teilhabe. Im Fokus steht das Quartier Berliner Straße in Köln-Mülheim. Hier zeigt sich ganz konkret, wie aus einzelnen Baumscheiben und Beeten gemeinschaftlich gepflegte Orte werden können. Die Webapp macht dieses Engagement sichtbar und erleichtert künftig den Zugang zu Informationen, Patenschaften und lokalem Wissen.

Gerade jetzt im Endspurt laden wir dazu ein, noch mitzumachen. Wer im Quartier Berliner Straße lebt, arbeitet oder einfach Lust hat, sich für mehr Grün im Stadtraum einzusetzen, kann noch Beetpat:in werden und unsere gärtnerische Unterstützung in dieser Förderphase der Stadt Köln erhalten. Jede Patenschaft hilft dabei, kleine Flächen im öffentlichen Raum zu pflegen, zu bepflanzen und langfristig lebendig zu halten.

Beetpate Öz Bostan in der Berliner Straße
Öz Bostan, Schuster und Schlüsselmacher an der Berliner Straße, engagiert sich gemeinsam mit unserer Gärtnerin Susanne für mehr Grün im Quartier und zeigt, wie lokale Beetpatenschaften den Stadtraum konkret verändern können.

Wie nahbar und alltagstauglich dieses Engagement ist, zeigt das Beispiel von Öz Bostan, Schuster und Schlüsselmacher an der Berliner Straße. Er beteiligt sich direkt vor Ort und steht exemplarisch für Menschen im Veedel, die Verantwortung für ihr Umfeld übernehmen. Auf dem begleitenden Foto ist er gemeinsam mit unserer Gärtnerin Susanne bei der Pflege eines Beets zu sehen — ein starkes Bild für das, worum es bei Cologne Cultivators geht: gemeinsames Handeln, lokale Verbundenheit und konkrete Veränderung im Straßenraum.

Mit der bevorstehenden Open-Data-Veröffentlichung wird das Projekt nicht nur im Quartier wirksam, sondern auch darüber hinaus anschlussfähig. Die Webapp soll zeigen, wie digitale Werkzeuge städtisches Gärtnern, bürgerschaftliches Engagement und Wissenstransfer sinnvoll zusammenbringen können. Gleichzeitig bleibt der lokale Kern entscheidend: Menschen vor Ort, die mitmachen, Verantwortung übernehmen und ihre Straße aktiv mitgestalten.

Wer also noch Teil in dieser Phase von Cologne Cultivators werden möchte, hat jetzt die Gelegenheit dazu. Im Quartier Berliner Straße werden weiterhin Beetpat:innen gesucht. Der Endspurt läuft — und jede weitere Beteiligung als Stadtgärtner:in und zugleich Tester:in zählt.

Weitere Infos unter www.colognecultivators.de